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Frühkindlich Hörstörungen

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Angeborene oder frühkindlich erworbene Hörstörungen zählen zu den häufigsten Gesundheitsstörungen im frühen Kindesalter. Zu spät erkannte Hörstörungen führen häufig lebenslang zu Benachteiligungen im sozialen Leben, in Schule und Beruf.

Rechtzeitiges Erkennen und erfolgreiches Behandeln der Hörstörungen ist für die betroffenen Kinder von großer Bedeutung. Damit Hörstörungen effektiv behandelt werden können, sollten sie in den ersten drei Monaten erkannt und bis zum sechsten Monat eine Therapie eingeleitet worden sein. Dies ist deshalb so wichtig, da die Reifung der Hörbahn gerade in den ersten 18 Lebensmonaten am schnellsten voranschreitet.

Zur Untersuchung der Hörfähigkeit bei Neugeborenen und Kleinkindern stehen zwei objektive Methoden zur Verfügung, das Messen von otoakustischen Emissionen ( OAE ) und die Hirnstammaudiometrie ( ABR ) zumeist mit automatisierten Screeninggeräten.

Beide Messungen sind völlig schmerzfrei und erfolgen beim schlafenden Kind. Sie dauern nur wenige Minuten und erlauben mit hoher Sicherheit den Ausschluß einer frühkindlichen Hörstörung. Derzeit wird ausgehend von der Abteilung für Phoniatrie und Pädaudiologie der Universitätsklinik Lübeck versucht, ein Schleswig-Holstein weites Netz an Screening Untersuchern für Neugeborene aufzubauen. An diesem Modellprojekt beteiligen sich zahlreiche HNO- Ärzte des Qualitätszirkels der HNO-Ärzte Kiel. Ziel sollte sein, bei möglichst allen Neugeborenen eine Screening Untersuchung in den ersten Lebenstagen durchzuführen und die darin auffälligen Säuglingen einer Abklärungsdiagnostik bis zum Ende des dritten Lebensmonats zuzuführen.

Bei der OAE Messung wird dem Kind im Schlaf über eine Ohrsonde ein " Klick " angeboten und die Antwortsignale aus der Hörschnecke des Innenohres über ein sehr empfindliches Mikrofon in der Ohrsonde gemessen. Der Nachweis solcher "Echoimpulse" des Innenohres beweist mit einer Sicherheit von 96% das Vorliegen eines angeborenen Normalgehörs.

Die Messung der Hirnstammpotentiale erlaubt eine Aussage über die Intaktheit von Hörschnecke und Hörbahn bis zum Hirnstamm. Die Ableitung erfolgt über aufgeklebte EEG Elektroden an der Stirn und hinter dem Ohr während kurze Klick- Reize dem Ohr angeboten werden.

Beide Methoden stellen die derzeit ausgereiftesten, am weitesten verbreiteten und sichersten Methoden zur Abklärung einer angeborenen Hörstörung dar.


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